Fachambulanzen

Ambulante Rehabilitation

Ambulante Rehabilitation

Therapie in der GruppeSpezielle Indikationsgruppen und Angebote für Gespräche mit dem Arbeitgeber gewährleisten eine individuelle Hilfeplanung für den Betroffenen.

Nach Abschluss einer stationären Therapie bieten wir eine ambulante Nachsorgebehandlung an um die erworbene Abstinenz im Alltag zu stabilisieren und die (Wieder-) Eingliederung ins Erwerbsleben zu begleiten oder zu gewährleisten.

Eine kombinierte Behandlung (6 oder 8 Wochen stationäre Therapie/Ambulante Rehabilitation) mit zugelassenen stationären Einrichtungen ist möglich.

 

Informationen zur Ambulanten Rehabilitation

Vorteile einer ambulanten Rehabilitation

Alternativ zur stationären Behandlung in einer Fachklinik bietet diese Behandlungsform

  • eine enge Orientierung an der konkreten Lebensrealität,
  • eine direkte Erprobung und Reflexion neu entwickelter Verhaltensweisen im sozialen Umfeld,
  • eine flexible Einbeziehung von Angehörigen, KollegInnen und Vorgesetzen - bei Bedarf oder Wunsch
  • eine Zusammenarbeit mit dem/der behandelnden Arzt / Ärztin - bei Bedarf oder Wunsch
  • und Vernetzung mit anderen Behandlern

Für wen kommt eine ambulante Reha in Frage

Wer kann eine ambulante Rehabilitation in Anspruch nehmen?

Das Behandlungsangebot richtet sich an Alkohol-, Medikamenten-Drogen- und Glücksspielabhängige, die

  • abstinenzfähig sind,
  • einen relativ intakten und unterstützenden sozialen Hintergrund haben,
  • über die Motivation und Fähigkeit verfügen, gesetzte Strukturen und Vereinbarungen einzuhalten und sich auf einen Prozess der Veränderung einzulassen,
  • keine gravierenden organischen, psychischen oder sozialen Störungen aufweisen,
  • im Anschluss an eine stationäre Entwöhnungsbehandlung weitere therapeutische Begleitung benötigen.

In vorbereitenden Gesprächen wird die Motivation geklärt, die Indikation gestellt und der Antrag an den Kostenträger gemeinsam mit dem/der PatientIn vorbereitet

Ziele

  • eine dauerhafte und zufriedene Abstinenz,
  • Aufbau und Festigung von Selbstsicherheit und Selbstwert
  • eine Stabilisierung im psychischen, sozialen und körperlichen Bereich,
  • die Sicherung bzw. Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit.

Was erwartet Sie

Die Behandlung besteht im Einzelnen aus:

  • wöchentlichen Gruppentherapiesitzungen,
  • ergänzenden Einzel- und Bezugspersonengesprächen,
  • begleitenden therapeutischen Angeboten, z.B. Stressbewältigung, Rückfallprävention, Körperwahrnehmung

Dauer

Die Regelbehandlungszeit umfasst:

  • einen Zeitraum von 6- 12 Monaten; in Einzelfällen kann die Behandlung bis zu 18 Monaten verlängert werden,
  • einen Zeitraum von durchschnittlich 6 Monaten nach einer stationären Behandlung.

Kostenträger

 Kostenträger sind in der Regel die Rentenversicherungsträger, im Einzelfall auch die Krankenkassen oder das Sozialamt.
Mit Selbstzahlern werden Kostenbeiträge vereinbart.

Eine Antragstellung erfolgt mit Ihnen gemeinsam in der Fachambulanz.